Innovationsmanagement by Novo

||Innovationsmanagement by Novo

Innovationsmanagement by Novo

07.03.2017 – Im Produktsegment Trachealkanülen-Haltebänder wird Novo Klinik-Service mit BePa-Clip® Ende der 1980er Jahre zum Vorreiter. An Innovationskraft, Erfindergeist und starkem Praxisbezug bei der Produktentwicklung hat sich bis heute nichts geändert.

Novo-Produkte werden schon seit Unternehmensgründung 1987 in enger Zusammenarbeit mit Intensivmedizinern und Intensivpflegekräften entwickelt. Allein die Prozesse in der Produktgestaltung und ­-konstruktion haben sich unter dem Eindruck geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen und der ISO-Regulatorien in den letzten Jahrzehnten stark verändert.

Der Impuls für eine Neuentwicklung kommt in den meisten Fällen direkt vom Anwender: Der Bedarf entsteht aus der täglichen klinischen Praxis z. B. nach einem Produkt, das Arbeitsprozesse innerhalb einer Therapie optimiert und dadurch hilft, die knappen Ressourcen im Stationsalltag zu schonen.

Bei der Festlegung der Ziele für ein neues Produkt werden die späteren Anwender direkt einbezogen. Der tatsächliche Nutzen für den Therapieerfolg wird mit den Anwendern diskutiert, die Anforderungen an eine strikt anwenderorientierte Produktgestaltung und Praxistauglichkeit werden definiert. Dieses Vorgehen schon im frühen Stadium der Neuentwicklung eines Produkts ist für Novo Klinik-Service einer der Schlüssel für den späteren Markterfolg.

Ein Beispiel dafür ist ECMO-Fix, eine Fixierung für arterielle oder venöse Katheter beim Einsatz extrakorporaler Herz-Kreislauf- und Lungenunterstützungssystemen (ECLS / ECMO). Die ECMO-Therapie gilt aufgrund ihrer Komplexität als hohe intensivmedizinische Herausforderung an das Behandlungsteam aus Ärzten, Pflegekräften und Kardiotechnik. ECMO-Fix verhindert eine vital bedrohliche Komplikation durch die iatrogene oder durch den Patienten verursachte Dislokation der arteriellen oder venösen Kanülen.

Produktgestaltung und Produktkonstruktion von ECMO-Fix fand 2015 im strukturierten und geplanten Entwicklungsprozess mit Einbindung von Intensivmedizinern und Intensivpflegekräften statt. So waren im Prozess ein Herzchirurg der Uniklinik Köln und ein Team aus Intensiv-Pflegekräften und Kardiotechnikern eines deutschen ECMO-Zentrums involviert. Heute wird das mittlerweile zum Patent angemeldete Produkt auf Intensiv-Stationen und ECMO-Zentren in Deutschland und im Ausland erfolgreich eingesetzt. Das Portal „DeviceMed“ wählte die ECMO-Fixierung im Februar 2017 zum Medtech Patent der Woche.

In der Therapie wird ECMO-Fix 1 bei der venovenösen extrakorporalen Membranoxygenierung über die Vena jugularis angewendet. Die Variante ECMO-Fix 2 kommt bei der extra-korporalen Unterstützung über die Vena femoralis zum Einsatz und kann auch bei iLA®/PECLA-Verfahren verwendet werden.

Weitere Informationen
Produktinformationen: ECMO-Fix

2018-02-07T11:41:22+00:00 7 März 2017|